Ein Wissenschaftler steht vor einem Bild von einem schwarzen Loch

FAQ Wissenschaftsfotografie: Die wichtigsten Fragen & Antworten

Die Wissenschaftsfotografie ist ein zentrales Werkzeug, um Forschung greifbar zu machen – ob in Laboren, Forschungseinrichtungen oder Instituten. Doch wie funktioniert das genau? Welche Sicherheitsvorgaben gelten? Und wie nutzt man die Bilder am besten für PR, Websites und Social Media? Hier beantworte ich die häufigsten Fragen zu Laborfotografie, Wissenschaftsporträts, Dokumentation von Experimenten und Fotografie für Forschungseinrichtungen.

Was ist Wissenschaftsfotografie und warum ist sie wichtig?

Die Wissenschaftsfotografie (auch Science Photography oder Forschungsdokumentation genannt) dient dazu, komplexe wissenschaftliche Prozesse, Experimente und Forscher:innen in Bildern festzuhalten. Sie macht Forschung sichtbar, verständlich und emotional ansprechend – besonders wichtig für:

  • Forschungseinrichtungen (Helmholtz-Zentren, Max-Planck-Institute, Fraunhofer, Universitäten)
  • Labore (Chemie, Physik, Biotech, Medizin)
  • Unternehmenskommunikation (PR, Jahresberichte, Websites)
  • Wissenschaftskommunikation (Social Media, Ausstellungen, Medienarbeit)

Beispiele:

  • Laborfotografie: Bilder von Experimenten, Geräten und Arbeitsabläufen
  • Wissenschaftsporträts: Porträts von Forscher:innen, Teams und Studierenden
  • Dokumentation von Forschungsprojekten: Bilder für Berichte, Förderanträge und Publikationen
  • Technikfotografie: Hightech-Labore, Reinräume und Großgeräte (z.B. BESSY II, Teleskope)

Warum lohnt es sich?

  • Steigert die Sichtbarkeit Ihrer Forschung
  • Weckt Neugier bei der Öffentlichkeit und Fördergebern
  • Unterstützt die Öffentlichkeitsarbeit (Websites, Social Media, Presse)
  • Dokumentiert Prozesse und Ergebnisse nachhaltig
Wissenschaftsportrait in einem Reinraum

Wie läuft ein Shooting für Wissenschaftsfotografie ab?

Ein Wissenschaftsfotografie-Shooting folgt einem klaren Ablauf, um maximale Ergebnisse bei minimalem Aufwand zu erzielen:

  1. Anfrage und Beratung
    • Sie kontaktieren mich mit Ihrem konkreten Anliegen (z.B. Laborfotografie, Porträts, Technologiedokumentation)
    • Klärung von Zielen, Umfang und Zielgruppe (z.B. Website, PR, Jahresbericht)
    • Kostenlose Erstberatung per Telefon oder E-Mail
  2. Konzept und Planung
    • Gemeinsam entwickeln wir ein individuelles Foto-Konzept (Motive, Stile, Locations)
    • Checkliste für Vorbereitungen (z.B. Laborsicherheit, Zeitplan, benötigte Ausrüstung)
    • Klärung der Nutzungsrechte und Bildformate
  3. Vorbereitung vor Ort
    • Location-Check: Ich besichtige bei Bedarf den Drehort (Labor, Büro, Campus)
    • Technik-Setup: Licht, Kameraeinstellungen und Hintergrund werden vorbereitet
    • Absprache mit Ihrem Team (z.B. Sicherheitsvorschriften in Laboren)
  4. Shooting-Tag: Professionelle Umsetzung
    • Pünktlicher Start und effiziente Abläufe – minimaler Eingriff in Ihren Arbeitsalltag
    • Natürliche Inszenierung: Ich halte authentische Momente fest (z.B. Experimente, Teamarbeit)
    • Flexibilität: Anpassung an spontane Ideen oder besondere Motive
  5. Bildauswahl und Feedback
    • Sie erhalten eine Vorschau der besten Aufnahmen (per Online-Galerie)
    • Feedback-Runde: Sie wählen Ihre Favoriten aus – ich nehme ggf. Anpassungen vor
  6. Professionelle Nachbearbeitung
    • Farbanpassung, Retusche und Optimierung für Druck/Online-Nutzung
    • SEO-optimierte Dateinamen und Metadaten (z.B. labor-fotografie-helmholtz-berlin.jpg)
    • Lieferung in hochauflösender Qualität (JPEG/TIFF) für alle Medien
  7. Lieferung und Nutzungsrechte
    • Schnelle Bereitstellung der finalen Bilder (per Download-Link oder Datenträger)
    • Klare Nutzungsrechte für Ihre Zwecke (PR, Website, Social Media, Print)
    • Optionale Extras: Bilddatenbanken, Social-Media-Sets, Druckvorlagen
  8. Nachbetreuung und Langzeit-Archiv
    • Langfristige Speicherung Ihrer Aufnahmen (auf Wunsch)
    • Follow-up: Unterstützung bei Bildauswahl für spezifische Projekte (z.B. Förderanträge)
    • Wiederholungs-Shootings für langfristige Dokumentationen (z.B. Projektfortschritte)

Welche Sicherheitsvorgaben gelten in Laboren und Reinräumen?

Die Fotografie in Laboren, Reinräumen oder bei Experimenten ist streng reglementiert – Sicherheit hat oberste Priorität:

Wichtige Regeln für Wissenschaftsfotograf:innen:

  • Schutzkleidung: Laborkittel, Schutzbrillen, Handschuhe oder sogar Atemschutz (je nach Bereich)
  • Sterile Umgebung: In Reinräumen oder Mikrobiologie-Laboren gelten besondere Hygienevorschriften
  • Keine Störung des Experiments: Oft ist das Arrangieren von Motiven nicht möglich – die Aufnahme muss im laufenden Betrieb entstehen
  • Genehmigungen: In manchen Einrichtungen (z.B. Kliniken, Pharmaunternehmen) ist eine vorherige Freigabe durch die Sicherheitsabteilung erforderlich

Wie gehe ich vor?

  • Frühzeitige Abstimmung mit Ihrem Labor-Sicherheitsbeauftragten
  • Klare Kommunikation über die Art des Shootings (z.B. Porträts, Experiment-Dokumentation, Technikaufnahmen)
  • Keine Kompromisse bei der Sicherheit – das gilt auch für mich als Fotografin

Beispiel:
Bei einem Shooting im Helmholtz-Zentrum Berlin müssen wir z.B. Strahlenschutzvorschriften beachten – kein Problem mit der richtigen Vorbereitung!

Eine Wissenschaftsfotografin in einem Reinraum

Für welche Medien eignen sich Wissenschaftsfotos?

Wissenschaftsfotos sind universell einsetzbar – aber jedes Medium hat eigene Anforderungen:

  • Websites: Teamseiten, Projektseiten, Labordokumentation – optimale Bildgröße 1920x1080px (JPEG, optimiert für Web)
  • Social Media: LinkedIn, Instagram, Twitter – emotionale, teaserhafte Bilder, optimale Größe 1080x1080px (JPEG, quadratisch)
  • Jahresberichte: Dokumentation von Forschungsprojekten, Meilensteinen und Teams – 300 dpi (PDF/TIFF für Druck)
  • PR und Pressemitteilungen: Storytelling mit Bildern von Experimenten oder Forscher:innen – 1920x1080px (JPEG, druckfähig)
  • Förderanträge: Visuelle Untermalung von Projektbeschreibungen – 300 dpi (TIFF/PNG)
  • Ausstellungen: Großformatige Drucke von Laboren, Experimenten oder Porträts – 300 dpi, hochauflösend
  • Präsentationen: PowerPoint, Poster, Vorträge – klare, kontrastreiche Bilder, 1920x1080px (JPEG)

Tipps für die Nutzung:

  • Social Media: Nutze Ausschnitte, Close-ups und Sequenzen, um Neugier zu wecken
  • Websites: Hochauflösende Bilder mit lokalen Keywords (z.B. Laborfotografie Bonn)
  • Print: Achte auf 300 dpi und passende Farbprofile (z.B. CMYK)
  • Langfristige Archivierung: Speichere Bilder in einer Cloud oder lokalen Datenbank, um sie später wiederzufinden

Beispiel:
Ein Wissenschaftsporträt kann sowohl für die Website Ihrer Uni als auch für einen LinkedIn-Post genutzt werden – mit der richtigen Nachbearbeitung.

Wie bereite ich mich auf ein Wissenschaftsfotografie-Shooting vor?

Eine gute Vorbereitung ist der Schlüssel zu perfekten Ergebnissen:

Für Forscher:innen und Teams:

  • Kleidung: Tragen Sie farblich neutrale Kleidung (keine grelle Musterung) und – falls nötig – Schutzkleidung (Laborkittel, Schutzbrille)
  • Haare und Accessoires: Lockere Haare hochbinden, Schmuck ablegen (vermeidet Reflexionen)
  • Hintergrund: Räumen Sie den Arbeitsplatz auf (z.B. Labor, Büro) – aber keine Veränderungen an Experimenten vornehmen!
  • Zeitplan: Planen Sie 30–60 Minuten pro Person/Team ein (je nach Umfang)

Für Labore und Forschungseinrichtungen:

  • Sicherheitscheck: Klären Sie mit Ihrem Sicherheitsbeauftragten, ob besondere Vorschriften gelten
  • Equipment-Check: Stellen Sie sicher, dass alle Geräte funktionsfähig sind (z.B. Mikroskope, Reaktoren)
  • Genehmigungen: Falls nötig, beantragen Sie Zutrittsgenehmigungen im Voraus

Beispiel:
Bei einem Shooting im Max-Planck-Institut müssen wir z.B. Strahlenpass und Sicherheitsunterweisung vorlegen.

Eine Wissenschaftsfotografin fotografiert in einem Labor im HZB

Wie lange dauert die Lieferung der fertigen Bilder?

  • Shooting: 1–8 Stunden
  • Rohbild-Auswahl: 1–2 Tage
  • Nachbearbeitung: 2–5 Werktage
  • Lieferung: 1–3 Werktage

Gesamtdauer: 3–10 Werktage

Schnelloptionen:

  • Express-Service: Lieferung innerhalb von 48 Stunden (gegen Aufpreis)
  • Vorab-Galerie: Sie erhalten eine Vorschau der besten Aufnahmen bereits nach 1–2 Tagen

Tipp:
Planen Sie mindestens 2 Wochen Vorlauf für ein Shooting ein – besonders bei komplexen Projekten.

Kann ich Wissenschaftsfotos auch für Social Media nutzen?

Ja. Wissenschaftsfotos sind perfekt für Social Media, um Forschung sichtbar zu machen und Neugier zu wecken. Hier ein paar Tipps für die Nutzung:

Plattformen und Formate:

  • Instagram: Ästhetische Laborbilder, Experiment-Close-ups, Teamporträts
  • LinkedIn: Seriöse Porträts, Projekt-Highlights, Forschungsfortschritte
  • Twitter/X: Kurze Videos, Zeitraffer von Experimenten, Zitate von Forscher:innen
  • Facebook: Lange Posts mit Bilderserien, Einblicke in den Laboralltag

Content-Ideen:

  • Behind the Scenes: Zeigen Sie, wie Forschung wirklich funktioniert
  • Das Experiment der Woche: Dokumentieren Sie ein laufendes Projekt
  • Porträts mit Geschichte: Stellen Sie Forscher:innen und ihre Motivation vor
  • Fakten in Bildern: Visualisieren Sie komplexe Daten (z.B. Graphiken + Fotos)
  • Labor-Tour: Kurze Videos oder 360°-Aufnahmen von Laboren

Hashtags für maximale Reichweite:
Wissenschaftsfotografie
Laborleben
ForschungFürAlle
ScienceCommunication
MaxPlanck
Helmholtz
Fraunhofer
Wissenschaftsporträt
Laborfotografie
InnovationSichtbarMachen

Beispiel:
Ein Wissenschaftsporträt auf LinkedIn kann bis zu 5x mehr Interaktion generieren als ein reiner Textpost.

Wissenschaftlerin in einer Wissenschaftsfotografie vor einem Mikroskop in einem Labor
Wissenschaftlerin steht vor einem Messgerät

Brauche ich spezielle Ausrüstung für Wissenschaftsfotografie?

Als professionelle Wissenschaftsfotografin bringe ich hochwertiges Equipment mit:

Standard-Ausrüstung:

  • Kameras: Spiegelreflexkameras (z.B. Canon EOS R5, Nikon Z7)
  • Objektive: Makroobjektiv (für Detailaufnahmen), Weitwinkel (für Laborumgebungen), Teleobjektiv (für Experimente aus der Distanz)
  • Beleuchtung: Studioblitze, LED-Panels, Reflektoren
  • Stative und Gimbal: Für stabile Aufnahmen und Video
  • Zubehör: Fernauslöser, Graukarten, Farbkalibrierungswerkzeuge

Spezialausrüstung für besondere Anforderungen:

  • Reinraumtauglich: Kameraabdeckung, sterile Handschuhe
  • UV- und Infrarotfotografie: Für spezielle Experimente
  • Nachtaufnahmen: Langzeitbelichtung für astronomische oder chemische Prozesse

Gut zu wissen:
Ich arbeite flexibel und passe mich an Ihre Laborumgebungen und Sicherheitsvorgaben an.

Fazit: Wissenschaftsfotografie lohnt sich

Die Wissenschaftsfotografie ist mehr als nur schöne Bilder – sie ist ein mächtiges Werkzeug, um:

  • Forschung sichtbar und verständlich zu machen
  • Ihre Einrichtung in der Öffentlichkeit zu positionieren
  • Fördergelder und Partnerschaften zu gewinnen
  • Nachwuchs und Studierende zu begeistern

Mit 20 Jahren Erfahrung in der Laborfotografie, Porträts und Technologiedokumentation helfe ich Ihnen, Ihre wissenschaftlichen Projekte perfekt in Szene zu setzen – sei es für Websites, Social Media oder Printmedien.

Sie haben noch Fragen?
Kontaktieren Sie mich für ein kostenloses Beratungsgespräch oder ein unverbindliches Angebot.

Telefon: +49 171 7973781
E-Mail: info@fotografie-steinbach.de

Blogbeitrag teilen